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Was ist ein elektrisches Skateboard?

Aktualisiert: 13. Jan. 2023


Elektrisches Skateboard mit Fahrer

Elektrische Skateboards werden ein immer größerer Trend in Deutschland, vielleicht haben Sie schon ein paar durch Ihre Nachbarschaft cruisen sehen. Aber was steckt dahinter, wie funktionieren diese Geräte und ist es ein verlässlicher Wegbegleiter? Wir klären die meist gestellten Fragen zum Thema e-Boards.


Die verschiedenen Bezeichnungen


Meistens werden Sie als elektrisches Skateboard bezeichnet, allerdings gibt es viele Bezeichnungen, die letztlich dasselbe meinen:

eBoard

Sammelbegriff für alle elektronischen Skateboards

eSkateboards

Ausgeschriebener Begriff des eBoards

motorisiertes Skateboard

siehe eBoard

elektrisches Longboard

langes Skateboard mit elektrischer Motorisierung

elektrisches Shortboard

kurzes Skateboard mit elektrischer Motorisierung


genauso wie eSkate, ferngesteuertes Skateboard usw.



Die Technik


Die Technik hinter E-Boards ist recht simpel: Es handelt sich um ein normales Skateboarddeck (egal ob Long- oder Shortboard), allerdings mit einer installierten Batterie als Energiespeicher, einem E-Motor (entweder Naben- oder Riemenantrieb) und einer Steuereinheit ESC, welche die beiden Komponenten verbindet und die Leistungsabgabe steuert.

Exway Flex mit der Batterie oben, dem ESC unten und dem Riemenantrieb an den Heckrädern.

Das ESC ist per kabelloser Verbindung (Bluetooth) mit der Fernbedienung des Skateboards verbunden, damit kann der Fahrer auf das Skateboard einwirken, und das Skateboard Fahrdaten zurück an den Fahrer senden.



Wie wird gefahren


Der Fahrer stellt sich auf das Skateboard (dabei kann die Bremse angezogen werden, um wegrollen zu verhindern). Sobald ein angenehmer Stand eingenommen wurde, kann per Steuerrad eine selbst festgelegte Leistung über das ESC an den Motor abgegeben werden. Dieser dreht (meist beide) Hinterreifen des Boards, es entsteht eine Vorwärtsbewegung.


Lenkbar ist das Board nicht über die Fernbedienung, sondern normal über die Verschiebung des Körperschwerpunktes auf dem Board. Demnach entsteht eine einseitige Mehrbelastung auf den Achsen, das Board dreht sich.


Bremsbar sind e-Skateboards über die Motoren. Ähnlich wie beim Vorwärtsfahren geben die Motoren beim Bremsvorgang Leistung an das Rad ab, allerdings in entgegengesetzter Richtung: der Drehvorgang des Rads wird verlangsamt. Allerdings kann auch, ähnlich wie beim Elektroauto, durch Rekuperation beim Bremsvorgang Energie zurückgewonnen und die Batterie geladen werden.


Auf dem Markt gibt es Skateboards (z.B. das Exway Flex), wo die Technik ganz sichtbar und das e-Board als solches erkennbar ist. Allerdings gibt es auch Boards (siehe Exway X1 Pro), bei dem die Technik gar nicht sichtbar ist. Daraus resultierend können Käufer also entscheiden, ob Sie lieber einen Oldschool-Look mit dünnem Deck oder einen technikaffinen Look mit offenliegenden Teilen haben möchten.



Die Vorteile


Die Vorteile gegenüber einem üblichen Skateboard liegen ganz offen auf der Hand: kein nerviges Anschieben mehr. Kick-Offs sind Geschichte, viel höhere Geschwindigkeiten und Reichweiten sind erreichbar und das mit wesentlich mehr Komfort.


Darüber hinaus ist auch jedes eBoard mit einer Bremsanlage versehen, damit genießen eBoarder einen wesentlich höheren Sicherheitsstandard beim Fahren. Dazu muss auch nicht mehr mit der Schuhsohle gebremst werden.


Für wen lohnen sich E-Boards?


Die Palette an Leuten, die von einem E-Skateboard profitieren, ist endlos. Viel zu groß ist der Anwendungsbereich der Geräte. Hier ein paar Beispiele:


  • Beim täglichen Weg zum Bäcker kann das Auto stehen gelassen werden und Benzin gespart werden;

  • Die Laufzeit zum Fitnessstudio wird verkürzt;

  • Die Strecke zur Arbeit kann tatsächlich Spaß machen;

  • Vom Parkplatz ist es trotzdem noch ein weiter Weg bis zum Ziel? Einfach das E-Board in den Kofferraum stecken, auspacken, und den restlichen Weg überfliegen;

  • Die Pause zwischen den Vorlesungen kann zu etwas anderen verwendet werden, als nur auf dem riesigen Campusgelände herumzulaufen;

  • Wenn sie ein Fortbewegungsmittel in Ihren großen Fabrikhallen benötigen;

  • Und natürlich ganz klar: man sucht etwas zum cruisen mit den Freunden.


E-Boards sind auch tolle Geschenkideen für Kinder und Teenager und passen unter jeden Weihnachtsbaum.


Weitere hauseigene Tipps


Ein oftmals weit unterschätzter Part eines elektrischen Skateboards sind die Achsen. Eine gute Achseinstellung ist Voraussetzung für eine angenehme Fahrt und sollte deshalb mit besonderer Aufmerksamkeit angegangen werden. Leider ist es vor allem für Anfänger schwierig, die richtigen Einstellungen zu treffen, deshalb hier unser Geheimtipp:


SkateDeluxe liefert mit Ihrem Artikel zu "Alles über Skateboardachsen" einen tollen Beitrag zum Thema, dazu wird auf alle möglichen Probleme und deren Lösungen eingegangen.



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